Lonza  
Careers @ Lonza | Contact us | Sitemap |
Shop
 
Home > Company > Media Center > News Archive > 2007 > Sicherheit will gelernt sein
 
Sicherheit will gelernt sein
print    
Media Releases Financial Reports Presen-tations
12/04/2007      
Unter dem Motto „Bisch sicher?“ führt Lonza in Zusammenarbeit mit der Suva einen Sicherheits-Workshop zum Thema „Grenzerfahrungen“ durch. Alle 150 Ler-nenden der Lonza Visp werden sich am 4. oder 5. Dezember einen Tag lang mit diesem Thema auseinandersetzen und aktiv an der eigenen Sicherheit arbeiten.


Visp, 4.12.2007 – Für die Lernenden der Lonza wird das Thema Sicherheit zum ersten Mal in einem speziell auf sie zugeschnittenen und themenspezifischen Workshop erar-beitet. Diese Präventionsveranstaltung ist der Startschuss für eine kontinuierliche, moderne Sicherheitsausbildung der Lonza-Lernenden und kreist um die Themenfelder Grenzerfahrung, Ernährung, Hören und Sehen, Work Life Balance, Alkohol und Sucht sowie Fitness und Sport. Die Veranstaltung beinhaltet Diskussionsforen, in der Turnhal-le wird ein Gesundheitscheck absolviert, es stehen Gruppenarbeiten auf dem Programm und auf einem „Sinnesparcours“ können die Jugendlichen ihr Gehör testen. Das für den Workshop zuständige Projekt-Team setzt sich aus Spezialisten der beiden Unterneh-men Lonza und Suva zusammen. Gastreferenten, wie zum Beispiel ein Schauspieler und Stuntman sowie ein Vertreter der Air Zermatt, werden das kurzweilige Programm zusätzlich aufwerten.

Aufmerksamkeit schärfen
Der Sicherheits-Workshop der Lonza hat zum Ziel, bei den jugendlichen Teilnehmern und bei deren Ausbildnern die Aufmerksamkeit rund um das Thema Sicherheit zu schär-fen. Sie sollen lernen, die eigene Leistungsfähigkeit besser einzuschätzen und Stress-Symptome frühzeitig zu erkennen, denn: Die noch fehlenden Kenntnisse der Lernenden über Risiken und Belastungen am Arbeitsplatz sowie die mangelnde Berufserfahrung tragen entscheidend zum höheren Unfallrisiko während der Arbeit bei. Nicht zufällig verunfallen Arbeitnehmende im ersten halben Jahr in einem neuen Job häufiger als der Durchschnitt der Beschäftigten (vergleiche Grafik). Deshalb ist es besonders wichtig, dass Einsteiger umfangreich und sorgfältig eingeführt und instruiert werden. So werden im Workshop der Lonza auch gute und einfache Lösungsansätze aufgezeigt. Diese hel-fen, die geistige und körperliche Gesundheit im Berufs- und Privatleben langfristig zu erhalten.

60 000 Lernende verunfallen jährlich
„Lernende haben ein deutlich höheres Unfallrisiko am Arbeitsplatz als ausgebildete Berufsleute“, sagt Urs Näpflin, Teamleiter Bereich „Freizeitsicherheit/Gesunder Betrieb“ bei der Suva. In der Schweiz gibt es rund 180 000 Lernende, davon verunfallen jährlich ungefähr 60 000. „Grundsätzlich erleidet also jeder Lehrling im Laufe der Ausbildung mindestens einen Unfall“, erklärt Näpflin. Laut einer Statistik der Suva ereignen sich 38 Prozent dieser Unfälle im Beruf. Das Berufsunfallrisiko von Auszubildenden ist damit rund 1,7 Mal grösser als jenes einer ausgelernten Fachperson im gleichen Beruf.

So wird dieser Sicherheits-Workshop der Lonza keine einmalige Sache bleiben. Eine Nachfolgeveranstaltung, wiederum in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Suva, ist bereits geplant.


Sicherheitstipps der Suva für Lernende
• Nachfragen ist besser als improvisieren.
• Eigenes Tempo wählen: Zeitdruck und Bequemlichkeit verführen zu unüber-legtem Handeln.
• Nach 20 Minuten Einwegkommunikation (Monolog, Referate) Pausen ver-langen, damit die grosse Informationsfülle verarbeitet werden kann.
• Auf schriftliche Unterlagen und Dokumentationen bestehen. So kann das Gelernte wiederholt und nachgeschlagen werden.


Informationen zu Lonza

Lonza zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Produkten und Dienstleistungen für die Pharma-, Gesundheits- und Life-Sciences-Industrien und ist in der Lage, ihre Kunden vom Forschungsstadium bis hin zur Endproduktion mit ihren Lösungen zu begleiten. Lonza ist Weltmarktführer in der Produktion und Prozessbegleitung von pharmazeutischen Wirkstoffen, sowohl im chemischen als auch im biotechnologischen Bereich. Biopharmazeutika gehören zu den wichtigsten Wachstumsmotoren der Pharma- und Biotechnologieindustrie. Lonza verfügt über ausgezeichnetes Know-how in der Herstellung von grossen und kleinen Molekülen, Peptiden, Aminosäuren und in der Nischenproduktion von Bioprodukten, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuartiger Arzneimittel und Gesundheitsprodukte spielen. Lonza ist führend in zellbasierter Forschung, in endotoxinen Nachweissystemen sowie in der Zelltherapieproduktion. Lonza ist ebenfalls eine führende Anbieterin hochwertiger chemischer und biotechnolo-gischer Zwischenprodukte für die Märkte Ernährung, Hygiene, Wasser- und Holzbehandlung, Agro und Körperpflege.

Lonza hat ihren Hauptsitz in Basel, Schweiz, und ist an der SWX Swiss Exchange notiert. Lonza erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von CHF 2,91 Milliarden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.lonza.com.

Weitere Auskünfte an Medienschaffende erteilen:

Sonja Mutter, Kommunikation, Lonza AG, Tel +41 27 948 5575, Fax +41 27 947 5575, sonja.mutter@lonza.com

Gabriela Hübscher, Public Relations, Suva, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern,
Telefon +41 41 419 55 32, Fax +41 41 419 60 62, gabriela.huebscher@suva.ch



Disclaimer